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Inhaltsübersicht

    Unterschiedliche Vermittlertypen – Wer berät wie?

    Wenn du auf der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner für deine Versicherungen bist und dich etwas informierst, wirst du feststellen das ist gar nicht so einfach. Schnell wirst du mit ganz unterschiedlichen Bezeichnungen konfrontiert. Einige nennen sich „Vermögensberater“, ein anderer nennt sich „freier Finanzmakler“ oder „Finanzkanzlei“, „Versicherungsberater“, „Versicherungsmakler“ und sogar „Coach für deine Versicherungen“, „Finfluencer“ und „Versicherungs-Personaltrainer“. Der Kreativität scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein aber woran liegt das? Die meisten Begrifflichkeiten, sind einfach nicht geschützt und der vermeintlich „schlechte Ruf“ der Branche, ist auch den Köpfen wo so manchen Vermittler für Versicherungen. Ich vermute so will man auffallen und herausstechen und gleichzeitig versteckt sich der ein oder andere hinter so einer kreativen Bezeichnung. Zum Beispiel: „Ich bin kein Versicherungsvermittler, ich bin ein Vermögensberater und biete weit aus mehr.“ Aber bietet diese Person mit so einer Aussage dann auch mehr und wie sollst du das als Verbraucher dann überhaupt noch unterscheiden? Das führt mich zu den Gemeinsamkeiten, die alle Vermittler haben, der gesetzlichen Grundlage der Erstinformation. Diese hilft die die Spreu vom Weizen zu trennen. Dazu mehr im nächsten Absatz.

    Geschützte Bezeichnungen

    Nun, an sich gibt es gar nicht so viele Bezeichnungen, auch wenn sich so mancher Vermittler gern hinter einer kreativen Wortschöpfung verstecken mag. Es gibt nur:

    • Versicherungsvertreter
    • Mehrfachagenten
    • Versicherungsmakler
    • Versicherungberater

    Alle diese Bezeichnungen, sind „geschützte“ Begrifflichkeiten. So nennen, darf sich nur, wer sich auch in Rahmen seiner Gewerbeanmeldung so firmiert hat. Und so eine Anmeldung bedarf gewisser Voraussetzungen. Zum Beispiel benötigt man einen Sachkundenachweis, geordnete Vermögensverhältnisse, es wird eine Zuverlässigkeit vorausgesetzt und eine Vermögensschadenhaftpflicht. Erst wenn diese 4 Punkte erfüllt sind, darf die Zuständige IHK einer Firmierung zur Beratung von Verbrauchern zustimmen. Und mit diesem Wissen, kannst du nun schon anfänglich die Spreu von Weizen trennen. Denn alle Anbieter von „Versicherungsberatung“ oder Vermittlung, egal wie sie sich bezeichnen firmieren entweder als zugelassener Vermittler unter einen der vier oben genannten Bezeichnungen oder eben nicht. Und von einem Berater der weder als Vertreter, Mehrfachagent, Versicherungsmakler oder Versicherungsberater zugelassen ist, solltest du keinen Rat annehmen. Warum, kannst du dir nun auch schon herleiten. Diese nicht zugelassenen Berater, müssen selbst keine Sachkunde nachweisen, keine geordneten Vermögensverhältnisse haben, sie besitzen bei Falschberatung keine Haftpflicht, die den entstandenen Vermögensschaden bezahlen könnte. Es ist sogar so schlimm, das diese Berater gar nicht für Ihre Aussage haftbar gemacht werden können. Daher sei vorsichtig bei so manchen FinFluencer auf Facebook, Instagram oder TikTok, kläre erst ob er ein zugelassener Vermittler ist. Aber auch die Arbeit der zugelassenen Vermittler unterscheidet sich enorm. Hier die richtige Auswahl zu treffen, dafür musst du diesen Beitrag noch bis ganz zum Ende lesen. Ich möchte dir aber an dieser Stelle schonmal meine Meinung mitteilen: Jemand der sich hinter einem Fantasiebegriff versteckt, ob mit oder ohne Zulassung, der macht das bewusst. Entweder weil er weiß das er eben keine Sachkunde hat oder derjenige der Sie hat und sich „versteckt“, wirkt auf mich noch sehr unsicher in seiner Arbeit und ist sich der enormen Verantwortung und Wichtigkeit seines Berufs gar nicht bewusst. So jemanden würde ich meine Verträge nicht anvertrauen.

    Versicherungsmakler Dresden Philipp Kappelar

    Versicherungsmakler

    Dein freier Makler aus Dresden – Philipp Kappelar

    Ich, Philipp Kappelar arbeite als Versicherungsmakler nach §93 HGB. Als Versicherungsmakler arbeite ich unabhängig von einem Versicherungsunternehmen. Ich erhalte meine Vergütung von dem Versicherer, der nach Durchsprache mit dem Kunden und dem Risikoprofil am Besten zu dem Kunden passt. Ich bin durch diese Rechtsstellung nach §93 HGB, rechtlich auf der Seite des Mandanten. Deswegen benötige ich vor dem tätig werden einen Maklervertrag, welcher meine Pflichten dem „Mandanten“ gegenüber festsschreibt. In diesem Mandant muss ich mich dazu verpflichten die Besten 10 % des Marktes nach Preis und Leistung anzubieten, unabhängig davon, wo ich evtl. am meisten Geld bekommen würde. Natürlich greifen auch bei dieser Berufsbezeichnung die Notwendigkeit der Sachkunde, Schuldenfreiheit, Zuverlässigkeit und der Nachweis einer Vermögensschadenhaftpflicht.

    Versicherungsberater

    Der Versicherungsberater arbeitet ebenfalls nach §93 HGB. Er arbeitet ebenfalls unabhängig von einem Versicherungsunternehmen und darf rechtlich keine Provisionen von Versicherern annehmen. Die rechtliche Grundlage ist hier ein Versicherungsberater-Vertrag, in diesem